Meine Begegnung mit einer Legende
Der Ferrari 250 GTO SWB Competizione ist mehr als ein Automobil – er ist ein Kunstwerk des Designs. Jede Linie, jede Kurve verkörpert die Idee von Schönheit und Funktion. Dieses Zusammenspiel von Technik und Ästhetik berührt mich zutiefst, weil es auch meinem eigenen Schaffen entspricht. In meiner Fotografie suche ich genau nach dieser Reinheit der Form. Mit meiner großformatigen, analogen Technik arbeite ich langsam, bewusst und präzise. Das Bild entsteht nicht aus Geschwindigkeit oder Effizienz, sondern aus Hingabe zum Detail und aus Respekt vor Licht, Material und Gestaltung. So wie der GTO die Essenz klassischen Automobildesigns verkörpert, so möchte auch meine Fotografie die Essenz des Augenblicks sichtbar machen – ehrlich, direkt und ohne Umwege.Es war mir eine große Freude und Ehre, dieses einzigartige Automobil fotografieren zu dürfen. In dieser Begegnung zwischen Automobil und Fotografie entstand ein Dialog, der Technik zur Kunst erhebt.
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Schmelzpunkt
Die Skulpturale und Fotografische Arbeit „Schmelzpunkt“ thematisiert die Folgen des Klimawandels. Ausgangspunkt ist ein klassischer Davoser Schlitten – Symbol für Kindheit, Winterfreuden und alpine Tradition. In dieser Arbeit verliert der Schlitten seine ursprüngliche Unversehrtheit: Überzogen mit transparentem Kunstharz wirkt er, als sei er in der Sonne geschmolzen – deformiert, entgrenzt, aufgelöst. Die Harzmasse auf dem Boden verweist auf das Schmelzen von Schnee und Eis, auf das Verschwinden des Winters.Der Schlitten steht sinnbildlich für eine bedrohte alpine Kultur und die Fragilität unserer Lebenswelt. Was stabil und vertraut war, wird zur Metapher für Verlust, Transformation und Unsicherheit. Die Arbeit stellt emotionale wie politische Fragen: Was geschieht mit unseren Landschaften, Jahreszeiten und Erinnerungen, wenn das Bekannte buchstäblich zu zerfließen beginnt?Das Kunstharz konserviert und zerstört zugleich: Es fixiert den Moment des Zerfließens, eingefroren im Zustand der Auflösung. „Schmelzpunkt“ ist eine stille, eindringliche Mahnung, über die realen und symbolischen Folgen des Klimawandels nachzudenken – dort, wo sie besonders greifbar werden: im Verschwinden des Vertrauten.
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Flüchtiges im Festen
In diesem Projekt beschäftige ich mich mit der Vergänglichkeit von Schnee und Wasser und der Frage, wie flüchtige Naturphänomene für immer bewahrt werden können. Schnee ist von Natur aus vergänglich: er schmilzt, rinnt dahin, zerfällt bei der kleinsten Berührung. Seine Existenz ist flüchtig, ein Moment, der sich unaufhaltsam in Wasser verwandelt.
Um diesen Moment festzuhalten, habe ich die Schneestruktur mithilfe von Gips eingefroren. Dabei wird nicht nur die visuelle Textur bewahrt, sondern auch die chemischen Bestandteile und Verunreinigungen, die zu diesem Zeitpunkt im Schnee enthalten waren. Jede Skulptur ist somit eine chemische und visuelle Kopie des Schnees an genau diesem Tag – ein eingefrorener Augenblick, der die Zartheit des Schmelzens für immer bewahrt.Die Gipsform erlaubt es, das Flüchtige in einen dauerhaften Zustand zu überführen. So entstehen Skulpturen, die sowohl wissenschaftliche Präzision als auch poetische Ästhetik vereinen: ein Abbild der Natur, das die Zeit überdauert und die Erinnerung an einen einmaligen, flüchtigen Moment des Schnees bewahrt – bevor er zu Wasser wurde.
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Spuren des Verfalls
Inmitten der atemberaubenden Landschaft des Engadins, auf der Halbinsel am Silsersee, habe ich die berühmte Sitzbank von Friedrich Nietzsche entdeckt – einen Ort, der mich immer wieder zur Einkehr und zum Nachdenken inspiriert. Hier spüre ich die Kräfte der Natur und die tiefen Gedanken großer Denker. In den letzten Jahren jedoch habe ich beobachtet, wie achtlos weggeworfene Abfälle diesen idyllischen Ort gezeichnet haben. Zigarettenstummel und Müll hinterlassen Narben auf der Seele dieses besonderen Platzes. Ich habe beschlossen, diese Spuren des Verfalls in Kunst zu verwandeln. 100 achtlos zurückgelassene Zigarettenstummel habe ich gesammelt und in klarem Epoxidharz wie kostbare Juwelen konserviert. Sie tragen nicht nur die Erinnerung an die Verschmutzung, sondern auch die „DNA“ derer, die sie hinterließen – für mich ein eindrucksvolles Symbol unserer Verantwortung gegenüber der Natur. Die Zigarettenstummel-Würfel sind für mich zugleich Mahnmal und Aufruf: Sie erinnern mich daran, dass selbst kleine, scheinbar unbedeutende Handlungen dauerhafte Spuren hinterlassen. Mit diesem Kunstwerk möchte ich daran erinnern, die Schönheit unserer Umwelt zu achten, die Orte, die uns inspirieren, zu bewahren und unsere Heimat zu schützen – für uns und für kommende Generationen.
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Im Fluss
Die Cyanotypie, im 19. Jahrhundert entdeckt, ist für mich eine der reinsten Formen der Fotografie. Das Papier wird von Hand mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet und verwandelt sich so in eine sensible Oberfläche, die auf jede Berührung von Licht und Wasser reagiert.Seit langem zieht mich diese Technik an, weil sie das Sichtbare und das Unsichtbare zugleich einfängt. Mit ihr wird es möglich, ein Abbild von Wasser und Licht zu schaffen – nicht als exakte Kopie, sondern als poetische Verdichtung des Moments.Doch das Wasser selbst greift in das Bild ein: Verschmutzungen, Partikel und Strömungen hinterlassen Spuren, die den Abdruck verändern. So entsteht ein chemischer wie visueller Nachhall des Flusses – eine Spur, die von seiner eigenen Geschichte erzählt.Im tiefen Blau der Cyanotypie entstehen Bilder, die wie Erinnerungen wirken: fließend, fragil und doch von stiller Klarheit. Es ist, als ob der Fluss selbst sein eigenes Echo auf Papier hinterlässt – ein Abdruck der Zeit, der sich nicht wiederholen lässt.
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Ün an
Die Fotoserie „ün an-ein Jahr“ ist eine dokumentarische Arbeit, die den Lebenszyklus eines Baumes aufzeigt. Über den Zeitraum von einem Jahr wurde eine junge Lärche in regelmäßigen Abständen fotografiert, um ihre Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten festzuhalten. Die Serie beginnt im Frühling, wenn die junge Lärche auszutreiben beginnt und die ersten Blätter sprießen. Im Sommer zeigt die Fotoserie die Lärche in voller Pracht, umgeben von üppigem Grün. Im Herbst verwandelt sich das Laubwerk in warme Farben, bevor es im Winter schließlich abfällt und die Lärche in einer kargen Winterlandschaft zurückbleibt. Durch die fotografische Dokumentation wird nicht nur die Schönheit der Natur gezeigt, sondern auch die Vergänglichkeit des Lebens verdeutlicht. Die kleine Lärche wird zum Symbol für die Zyklen des Lebens und die Notwendigkeit, sich den Veränderungen anzupassen. Die Serie besteht aus insgesamt zwölf Fotos, die auf hochwertigem Papier gedruckt sind und in einem harmonischen Bilderrahmen präsentiert werden. Jedes Bild ist einzigartig und fängt die Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Jahreszeit ein.Mit "Die kleine Lärche" schaffen Sie eine eindringliche und inspirierende Arbeit, die die Betrachter zum Nachdenken über die Schönheit der Natur und die Vergänglichkeit des Lebens anregt.
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15m2 Freiheit
Vor fast genau 10 Jahren wurde ich mit dem Problem konfrontiert, dass die nach meinen Vorstellungen «perfekten Kamera» noch nicht existiert.Die Lösung war simpel. Ich musste sie mir selber bauen. Das Endergebnis: eine mobile Camera obscura in der Grösse eines Pferdeanhängers.Sie wurde zu meiner treusten Weggefährtin. Zusammen haben wir über die Jahre viel erlebt und grossartige Projekte realisieren können. Mit der Zeit wuchsen jedoch die Formate der Bilder und somit auch die Platzansprüche. Es kam der Tag, ein neues, grösseres Zuhause für meine künstlerischen Ambitionen zu finden. Durch die ständig wiederkehrenden Sehnsucht nach einem Atelier in der freien Natur, welche ich als Kamera und Dunkelkammer nutzen kann, entschloss ich mich mir diesen Traum zu erfüllen: ein mobiles Atelier. Ein Jahr, viele Probleme und dessen Lösungen später war es endlich soweit; Mein mobiles Atelier ist gebaut und übertrifft sogar meine kühnsten Erwartungen. Dank gut isolierter Bauweise, einer Solaranlage und einem heimeligen Holzofen funktioniert es auch im tiefsten Winter ohne Anschluss am Stromnetz problemlos und nachhaltig.In meiner neuen mobilen Kamera kann ich nicht nur grossformatige Bilder belichten und entwickeln, sondern ich kann sie jetzt auch als mobilen Arbeitsplatz verwenden.Dank seiner reduzierten, ultraleichten Carbon/Aluminium-Bauweise und einem modularen Einrichtungssystem, ist es mir immer noch möglich das gesamte Atelier mit einem Auto, Kran oder Helikopter problemlos zu transportieren und somit fast jeden erdenkbaren Ort zu erreichen und dort in meinem „Pied a`Terre“ autark zu arbeiten.
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Fingerabdruck der Natur
Als ich mich entschied, meine Heimat in diesem übergroßen, analogen Format festzuhalten, war mir die Dimension der dafür passenden Kamera noch nicht wirklich bewusst. Als meine selbstgebaute, begehbare Kamera die Größe eines Pferdetransporters annahm, wurde sie wortwörtlich zu meinem kleinen „Pied-à-Terre“. Doch Landschaften sind, wenn man ehrlich ist, nur Eindrücke – sie sind der Blick, der langsam streift und voller Emotionen innehält. Um das Wesen von allem zu erkunden, muss man von der Makro-Ebene aufbrechen, sich der Abstraktion, den Elementen, heranwagen. Entnommen aus den Flüssen und Seen, aus den Adern und Organen der Landschaft des Engadins. Wie funktioniert der Körper des Engadins? Wo atmet und reinigt er sich, um sich so herrlich der Menschheit zu zeigen?Mal legt er seine Schneerobe an, aus funkelndem Eis, mal seinen goldenen Mantel aus Lärchen. Doch immer lebt das Engadin – als Garten des Inns, geboren an der Quelle selbst – von seinen Flüssen, Seen und Niederschlägen. Sie entzücken nicht nur die Menschen, sie stillen ihren Durst nach Magie und halten sie am Leben. Jeder Wassertropfen ist es, der die Menschen ganz konkret am Leben erhält. So klein und doch so mächtig, so unverzichtbar – der Wassertropfen ist das Element schlechthin des Ökosystems Engadin, ohne das das Engadin gar nicht existieren würde. Innezuhalten und die Stärke und Herrlichkeit eines Tropfens zu würdigen bedeutet auch, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
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Lej Nair 2020
Photogramm of a single drop exposed in the water
negative silver gelatin paper 25 x 25 cm / Unique
Lej Alv 2020
Photogramm of a single drop exposed in the water
negative silver gelatin paper 25 x 25 cm / Unique
Lej Alv 2020
Photogramm of a single drop exposed in the water
negative silver gelatin paper 4 x 25 x 25 cm / Unique
Lej Nair 2020
Photogramm of a single drop exposed in the water
negative silver gelatin paper 4 x 25 x 25 cm / Unique
Trais Lejs 2020
Photogramm of 3 single drops exposed in the water
negative silver gelatin paper 3 x 25 x 25 cm
Trais Lejs 2020
Photogramm of 12 single drops exposed in the water
negative silver gelatin paper 12 x 25 x 25 cm
Lej Nair 2020
Photogramm of a single drop exposed in the water
negative color paper 25 x 25 cm / Unique
The last rain #1 / 2020
Photogramm of rain drops exposed in the water
negative silver gelatin paper 97 x 62 cm Unique
The last rain #2 / 2020
Photogramm of rain drops exposed in the water
negative silver gelatin paper 97 x 62 cm Unique
The last rain #3 / 2020
Photogramm of rain drops exposed in the water
negative silver gelatin paper 97 x 62 cm ( Unique
Ils quatter Lejs 2020
4 x 15 x 15 cm
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Positive - Negative
Die Fotoserie In den Engadiner Bergen in Zeiten der Corona-Krise" zeigt die Archaische Bergwelt in einer Zeit der Unsicherheit und Veränderung. Die Schwarz-Weiß-Fotografien betonen den Kontrast von positiv und negativ, um die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Natur widerzuspiegeln. Die menschenleeren Landschaften, die Stille und der Frieden der Berge sind einerseits beruhigend und geben uns Kraft und Zuversicht, andererseits aber auch bedrohlich und ungewiss. Die leeren Wege und Plätze, die normalerweise von Touristen und Wanderern belebt sind, zeigen uns die Auswirkungen der Krise auf unsere Freiheit und unser Leben. In dieser Zeit haben wir uns in die Archaische Bergwelt zurückgezogen, um uns in der Ruhe und Stille der Natur zu besinnen. Die majestätischen Berge, die normalerweise ein Symbol für Freiheit und Erholung sind, wurden zu einem Ort der Einsamkeit und des Nachdenkens. Doch in dieser Einsamkeit haben wir auch die Schönheit und Kraft der Natur wiederentdeckt. Die Fotoserie "Die Stille der Berge in Zeiten der Corona-Krise" ist ein Aufruf zum Innehalten und Nachdenken, um uns mit der Welt um uns herum zu verbinden und unsere eigene Rolle in ihr zu reflektieren. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben und die Schönheit und Kraft der Natur als Quelle der Inspiration und Erneuerung zu nutzen.
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Positive Flüala Pass / 2020
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Negative Flüala Pass / 2010
Ultra Large Format / 1:1 Direct Negative
127 cm x 100 cm / Unique
Negative Bernina / 2020
Ultra Large Format / 1:1 Direct Negative
127 cm x 100 cm / Unique
Positive Bernina / 2020
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
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Das Geflüster der Lärchen
Für mich ist es wie eine forschungsähnliche Analyse der DNA des Engadins: Die typische Lärchenlandschaft, die das Tal prägt, reduziere ich auf eine einzelne Nadel, um die Essenz dieser Umgebung einzufangen. Im Herbst, der magischsten Jahreszeit, färben sich die Lärchen golden und verwandeln besonders die Silser Seenlandschaft in einen Teppich aus funkelnden Baumwipfeln. Genau dann beginne ich für mich die schönsten Wochen des Jahres – ein Farbflash, ein letztes Aufheulen der Natur vor dem langen, monotonen Weiß.Wenn ich das goldene Glühen der Lärchen im dunklen Wald fotografiere, erscheinen die Nadeln auf meinen schwarz-weißen Aufnahmen funkelnd hellweiß, als würde das Licht selbst die Magie des Herbstes sichtbar machen. Sobald die letzten Farben verschwunden sind, fallen die Nadeln in den Silsersee, vom Maloja-Wind herbeigetragen oder von den ufernahen Bäumen. Die sanften Wellen wiegen sie, treiben sie ans Ufer und formen sie dort zu Kugeln – den Silser Kugeln. Dieses stille Spiel aus Fall, Wasserbewegung und Wiedergeburt fasziniert mich. Manche Kugeln sinken auf den Grund des Sees und bewahren dort jahrzehntelang das Geheimnis ihrer Entstehung. Das Lärchengeflüster verstummt nie – und ich sehe in diesen kleinen Formen das stille, beständige Echo der Landschaft, die mich inspiriert und meine Arbeit träg.
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Rising _ 1 2019 Unique
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
97 cm x 62 cm / Unique
Falling _ 2 2019 Unique
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
97 cm x 62 cm / Unique
Falling needles Lej Marsch St.Moritz / P 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
60 cm x 50 cm / Unique
Falling needles Lej Marsch St.Moritz / N 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
60 cm x 50 cm / Unique
Falling needles Sils_P / 1 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Falling needles Sils_N / 1 2019 Unique
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
La burasca _ 1 2019
Pinhole /1:1 Ultra large format on direct positive silver gelatin paper 4 x 62 cm x 62 cm / Unique
Reversible _ 1 2019 Unique
Contact Print on negativ silver gelatin paper
6x 50 x 62 cm / Unique
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Im Nebel verborgen
Um mein Projekt auf Muottas Muragl umzusetzen, musste die riesige Kamera obscura per Helikopter in die Höhe gehoben werden. Erst aus dieser Perspektive eröffnete sich der Raum, in dem Natur und Meine Foto Technik eine stille Allianz eingehen. Im Herbst legt sich die Malojaschlange, ein zarter Morgennebel, über das Engadin. Unter diesem Schleier verschwinden Häuser, Hotels und Straßen; die Spuren menschlicher Zivilisation treten in den Hintergrund. Das Tal wirkt unberührt, geheimnisvoll und zeitlos – eine Landschaft, die ihre eigene Geschichte erzählt, frei von menschlicher Struktur. Wie einst Giovanni Segantini die Alpen in Licht, Nebel und Farbe bannte, verwandelt sich hier die Landschaft zu einem flüchtigen Gemälde. Die Kamera obscura wird zum Instrument des Sehens, das das Unsichtbare sichtbar macht: eine Welt, in der die Zivilisation verschwindet und die Natur wieder die Hauptrolle übernimmt, ein Dialog zwischen Realität und Imagination, zwischen menschlicher Präsenz und der Stille der Berge.
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Muottas_2 / 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Muottas_1 / 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Muottas_3 / 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
97 cm x 62 cm / Unique
Muottas_4 / 2019
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
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Die Gondel, die das Licht sammelt
Aus meinem Wohnzimmer beobachte ich jeden Morgen, wie die Signal-Gondel leise über den Wald gleitet. Bei einem Kaffee kam mir der Gedanke: Warum nicht diese Gondel selbst zur Kamera machen – ein bewegtes Fenster auf die Welt unter ihr?Nach langer Planung wurde der Traum Wirklichkeit. Ich verwandelte die Gondel in eine Camera Obscura: In der vollständig abgedunkelten Kabine platzierte ich eine Linse im Boden, sodass der Wald unter mir direkt auf lichtempfindliches Papier projiziert wurde. Die großformatigen Aufnahmen entstanden dabei während die Gondel sich über die Baumkronen bewegte – und wurden unmittelbar vor Ort entwickelt.Die entstandenen Bilder sind weit mehr als Fotografien: Sie sind poetische Momentaufnahmen, in denen Licht, Bewegung und Zeit miteinander verschmelzen. Jede Aufnahme erzählt von der fließenden Bewegung der Gondel, dem Atem des Waldes und dem Zauber eines Moments, der nur in diesem einzigartigen, analogen Prozess eingefangen werden konnte.
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La Gondola_St.Moritz Light_1 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct positive paper
100 cm x 100 cm / Unique
La Gondola_St.Moritz Light_2 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct positive paper
100 cm x 100 cm / Unique
La Gondola_St.Moritz Light_3 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct positive paper
100 cm x 100 cm / Unique
La Gondola_St.Moritz Light_4 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct positive paper
100 cm x 100 cm / Unique
La Gondola_Malojawind 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct
positive paper 97 cm x 62 cm / Unique
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Aftermath
„Was ist Schnee?“ Für mich ist er mehr als nur Natur – Schnee fungiert als Filter der Umwelt. Auf meiner Entdeckungsreise versuche ich, sein Wesen sichtbar zu machen. Jedes Bild reduziert sich auf das Wesentliche: Schnee als Zeitzeuge unserer Umwelt. Weiß, gelb, grau-braun – Spuren menschlicher Unachtsamkeit sind unverkennbar.Besonders deutlich wird dies in den Schneebällen, die ich an ausgewählten Orten sammle. Jeder erzählt seine eigene Geschichte: Hier wurde gefeiert, dort geraucht, da die Natur beansprucht. Wie ein Chirurg extrahiere ich diese Spuren mit meiner Kamera.Die Umsetzung ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Im Atelier muss der Schneeball während der siebenminütigen Belichtung seine Form bewahren, während er draußen zu Matsch zerfällt. Langsam wird die perfekte Kugel zum „Aftermath“ – Überreste unseres Luxuslebens: Kies, Flaschendeckel, Pappbecher, Salz Technik und Aussage verschmelzen hier in Schwarz-Weiß: ein Tanz zwischen Traum und Alptraum, zwischen der Schönheit des Schnees und den Spuren, die wir hinterlassen.
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Snowballs St. Moritz / Black 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct
positive paper 62 cm x 62 cm / Unique
Snowball St. Moritz / White 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct positive
62 cm x 62 cm / Unique
Snowballs St. Moritz / Black 2018
1:1 Ultra large format / silver gelatin direct
positive paper 62 cm x 62 cm / Unique 2
Snowballs St. Moritz / White 2018,
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
4 x 62 cm x 62 cm / Unique
Snowball Remains #2 St.Moritz 2018,
Melted Snowball on white canvas direct positive
Remains of a Snowball
Melted Snowball on white canvas
50 cm x 50 cm / Unique
Strengthening #1 2019
Solarization photogram of energy drinks packaging on silver gelatin direct positive paper 127 cm x 100 cm / Unique
Snow Polo Lake St.Moritz 2019
Photogram of frozen horse dung and straw melted on silver gelatin direct positive paper, 127 cm x 100 cm / Unique
Val Fex 2019
Photogram of melted snow and forest organic material on silver gelatin direct positive paper, 127 cm x 100 cm / Unique
Via dal Bagn St.Moritz 2018
Photogram of assorted and melted road snow on silver gelatin direct positive paper
62 cm x 62 cm / Unique
Via dal Bagn St.Moritz 2018
Photogram of melted road snow on silver gelatin direct positive paper
97 cm x 62 cm / Unique
Via Suvretta St.Moritz 2018
Photogram of melted road snow on silver gelatin direct positive paper
97 cm x 62 cm / Unique
Energy #4
Photogram of Isostar cups on silver gelatin direct positive paper
62 cm x 52 cm / Unique
Energy #2 2018
Photogram of assorted energy drinks packaging on
silver gelatin direct positive paper
4 x 60 cm x 50 cm / Unique
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Not Vital
Die Begegnung mit dem Schloss Tarasp in der Schweiz und die Zusammenarbeit mit Not Vital gehören für mich zu den tief bewegendsten Momenten meines künstlerischen Weges. Es war eine große Ehre, diesen bedeutenden Künstler nicht nur zu porträtieren, sondern durch meine Linse in einen Dialog mit seinem Schloss treten zu dürfen – einem Ort voller Geschichte, Stille und strahlender Präsenz. Jede Aufnahme war für mich wie ein stiller Tanz zwischen Raum, Licht und Persönlichkeit. Die Mauern des Schlosses schienen Geschichten zu flüstern, während Not Vital mit seiner unverwechselbaren Aura neue Kapitel hinzufügte. Ich empfand diesen Prozess nicht nur als ein Fotografieren, sondern als ein Eintauchen in ein lebendiges Kunstwerk, in dem Architektur, Natur und Mensch in Resonanz traten Mein Dank gilt von Herzen Not, Marc Furger und allen, die diese Begegnung möglich gemacht und begleitet haben. Für mich war es eine Erfahrung von tiefer Inspiration, die weit über das Bild hinausreicht und mich noch lange begleiten wird Ich freue mich darauf, diese Reise fortzuführen und das gemeinsame Kapitel weiterzuschreiben – ein Kapitel, das nicht nur Bilder, sondern auch Gefühle, Stimmungen und Erinnerungen in sich trägt.
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Per Bondo
Am 8. Dezember trafen sich 30 Fotografen in der Galerie Box Van Orsouw in Zürich, um ihre Werke für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Die Ausstellung erinnerte an das Bergdorf Bondo, das 2017 von einer verheerenden Schlammlawine teilweise zerstört wurde. Jeder Fotograf dokumentierte die umliegenden Berge, um beim Wiederaufbau zu helfen. Mein Werk zeigt die majestätische Sciora-Gruppe im Bergell, von Soglio aus Richtung Bondo fotografiert. Verborgene Zerstörung und beeindruckende Schönheit liegen hier nah beieinander und spiegeln die Macht der Natur wider. Beim Fotografieren spürte ich die Energie der Berge und das Gefühl, dass sie mir Geschichten erzählten. Ich hoffe, mein Bild stärkt das Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit unserer Welt und erinnert daran, dass wir alle zur Bewahrung unseres Planeten beitragen können. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst Solidarität und Gemeinschaft fördern kann, und ich bin stolz, ein Teil dieser Bewegung zu sein.
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Shades of White
Man sagt, die Inuit kennen hundert Worte für Schnee – Ähnliches lässt sich über die Engadiner sagen. Wer im Engadin aufwächst, lernt schnell, sich mit dem Winter zu arrangieren. Schnee prägt den Rhythmus des Tals, zieht Touristen an und gestaltet das Leben von Flora und Fauna.Unsere Beziehung zum Schnee ist ambivalent: Er schenkt Leben und Freude, aber auch Gefahr und Stille. Ein einzelner Schneekristall offenbart Symmetrie und Schönheit, eine Lawine zeigt unsere Verletzlichkeit, und wenn der Schnee im Frühling schmilzt, werden wir an unsere Vergänglichkeit erinnern. Als Fotograf erforsche ich die Oberfläche des Schnees. Schnee ist eigentlich transparent; Licht bricht und reflektiert in den Kristallen, wodurch wir Weiß wahrnehmen. Mit meiner übergroßen analogen Kamera entstehen daraus kleine, sich ständig wandelnde Welten. Transparenz und Schwarz-Weiß bilden die formale Basis meiner Arbeit. Die spartanische Schlichtheit schafft stille, kontemplative Momente, die den Geist zur Ruhe bringen und innere Klarheit wiederherstellen. Bitte stören Sie diesen poetischen Minimalismus nicht.
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Shades of White_1 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Shades of White_2 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
127 cm x 100 cm / Unique
Shades of White_3 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 97 cm / Unique
Shades of White_4 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
97 cm x 62 cm / Unique
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Urban fragments
Mit Urban Fragments habe ich die Bergwelt verlassen – den geschützten Raum der Stille, in dem meine Camera Obscura bisher Bilder formte – und mich in die urbane Landschaft begeben. Dort fand ich eine vollkommen andere Realität: klare Linien statt organischer Formen, Architektur statt Natur, ein Raum, der nicht gewachsen, sondern gebaut ist.
Die Arbeit in dieser Umgebung war eine radikale Erfahrung. Wo zuvor Ruhe und Weite herrschten, war ich nun umgeben von Lärm, Bewegung und Menschenströmen. Anstelle von Felsen, Bäumen und Schattenbildern traf ich auf Fassaden, Spiegelungen, Asphalt, Strukturen. Jedes Fragment der Stadt wurde für mich zu einem neuen Motiv, zu einem Zeichen für eine andere Art von Landschaft – eine Landschaft aus Beton, Glas und Stahl.Urban Fragments ist daher nicht nur eine Serie von Bildern, sondern auch ein Übergang: vom Schweigen der Berge zur Sprache der Stadt, vom organischen Fließen zum kantigen Rhythmus der Architektur, von der Einsamkeit zur Überfülle. Es ist die Suche nach Fragmenten des Poetischen inmitten des von Menschen Geschaffenen.
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Lindsey Vonn
Bei der Ski-WM in St. Moritz erwartete die amerikanische Skikönigin Lindsey Vonn eine besondere Überraschung: Der Schweizer Fotograf Daniel Meuli inszenierte sie vor der majestätischen Engadiner Bergwelt. Doch er griff nicht zu einer modernen Digitalkamera – sondern zu seiner „Camera Magna“, einer monumentalen, selbstgebauten Lochkamera, die wie ein fahrendes Atelier wirkt.So entstand ein Porträt fernab des schnellen Klicks und der gewohnten Bilderflut. Stattdessen sammelte das Licht der Alpenlandschaft seine ganze Kraft auf dem großformatigen Fotopapier. Lindsey Vonn, umgeben von der Klarheit der verschneiten Gipfel, wurde in einem Bild verewigt, das gleichermaßen ihre Eleganz wie auch die Magie der Berge einfängt.Das Ergebnis ist mehr als eine Aufnahme: Es ist eine Hommage an die Langsamkeit, an die analoge Poesie der Fotografie und an die Begegnung zweier Welten – der sportlichen Ikone und der uralten Kraft der Natur.
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Pied à terre
Substantiv | \p - -d - ter, - -dä-; py -dä-\
Wörtlich: “ Fuss auf dem Boden ”
Definition: Eine kleinere oder sekundäre Wohneinheit; ein zweites Zuhause
Meine Heimat ist das Engadin. In dieser imposanten Bergwelt lebe ich seit meiner Kindheit. Die raue Landschaft hat mich geformt und berührt mich noch heute zutiefst. Ihre imposante archaische Gewalt evoziert Demut und schenkt Inspiration. Dabei ist die Natur jederzeit berauschend ehrlich.In meiner Arbeit möchte ich die Erhabenheit, Schönheit und Ehrlichkeit der Natur weitergeben. Mein adäquates Mittel dazu habe ich in der analogen Fotografie wiedergefunden. Mit meiner überdimensionierten Kamera streife ich auf den Spuren von Segantini durch die Landschaft. Das Licht trifft unverfälscht auf Papier und wird darauf festgehalten.
Konkrete analoge Magie. Zeitlos. Eine Hymne an die Langsamkeit.
Als ich mich entschieden habe meine Heimat in diesem übergroßen Analogen Format festzuhalten waren mir die Dimensionen der dazu passenden Kamera noch nicht wirklich bewusst. Als meine begehbare Kamera die Größe eines Pferdetransporters annahm wurde sie wortwörtlich zu meinem kleinen - pied à Terre-.
(IR)REVERSIBLE
„Das von meiner Kamera aufgenommene Bild ist ein direktes Papierpositiv – ein einzigartiger, unmittelbarer Abzug ohne den Umweg über ein Negativ. Dadurch entsteht ein Spiegelbild des eigentlichen Motivs, ähnlich wie das Licht, das auf die Netzhaut des Auges trifft, bevor es vom Gehirn umgekehrt wird. Diese Umkehrung der Wahrnehmung fordert den Betrachter heraus, seine Sichtweise zu hinterfragen und eröffnet einen neuen, unerforschten Blick auf das Bekannte.Die Fotografien stellen die gewohnte Vorstellung von Realität infrage und regen dazu an, den Unterschied zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir glauben zu sehen, zu erkennen. Indem sie das Vertraute verzerren, werden sie zu einem Raum für Reflexion – eine Einladung, unsere Wahrnehmung der Welt zu erweitern und auf eine neue, spannende Weise zu erleben. Sie bieten eine neue Perspektive auf eine ansonsten allzu bekannte Landschaft und öffnen so die Tür zu einem aufregenden visuellen Abenteuer.“
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(ir)reversible #1 / 2014
90 cm x 62 cm, Each (Diptych)
(ir)reversible #2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
(ir)reversible #4 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
(ir)reversible #1 / 2014
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
90 cm x 62 cm
(ir)reversible #2 / 2014
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
90 cm x 62 cm / Unique
(ir)reversible #6 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm/ Unique
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MEN ’ S NO MAN ’ S LAND
Die Gebirgspässe der Alpen sind oft wichtige Transitwege. Doch in Zeiten geringer Frequentierung sinkt die menschliche Aktivität, und eine verlassene, unheimlich stille Landschaft breitet sich aus. Dieser Zustand des Rückzugs verwandelt den Ort in ein Niemandsland, in dem die letzten menschlichen Spuren sich mit der Natur vereinen.Vergangene Zeichen der menschlichen Präsenz – zerfallene Wege, verlassene Hütten – verschwimmen mit der unberührten Wildnis und schaffen poetische Kompositionen. Diese Spuren erzählen von einer anderen Zeit, einer anderen Welt, in der der Mensch noch Teil der Natur war. Es entsteht eine fast surreale Verbindung zwischen Mensch und Natur, die in diesem Moment der Stille besonders intensiv spürbar wird.
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MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #1 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #3 / 2016
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Each (Diptych) Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #5 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
2 x 62 cm x 90 cm / Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #1 / 2016
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #6 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
MEN ’ S NO MAN ’ S LAND #6 / 2016
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
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PERMANENT IMPERMANENCE
Die Natur befindet sich in einem ständigen Wandel, in einem unaufhörlichen Fluss von Veränderungen. Die schöpferischen und unwiderstehlichen Kräfte der Natur – Wind, Wasser, Zeit – formen und transformieren die Landschaft kontinuierlich. In diesem nie endenden Prozess scheint nichts wirklich dauerhaft zu sein, und dennoch bleibt die Schönheit unaufhörlich präsent. Diese Fotoserie durchdringt die scheinbare Beständigkeit der Berglandschaft und gewährt einen Blick hinter die Fassade der Unveränderlichkeit. Sie enthüllt die verspielte, teils surreal wirkende Schönheit der Natur, die sich in den kleinsten Details versteckt – in den Formen des Gesteins, den Linien des Himmels, den unregelmäßigen Bewegungen des Wassers. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Landschaft nicht nur aus starren, festen Elementen besteht, sondern auch aus fließenden, sich ständig verändernden Prozessen, die ihr wahres Wesen ausmachen.
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(ir)reversible #1_1 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
(ir)reversible #1_2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique 2
(ir)reversible #1_3 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
PERMANENT IMPERMANENCE / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
PERMANENT IMPERMANENCE #2_2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
PERMANENT IMPERMANENCE #3_1 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
PERMANENT IMPERMANENCE #3_2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
PERMANENT IMPERMANENCE #3_3 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
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TEMPORARY HORIZONS
Die imposanten Berglandschaften der Alpen können ein Gefühl der Bedeutungslosigkeit und Enge hervorrufen. Ihre gewaltige Präsenz, die den Blick in die Ferne zu blockieren scheint, lässt den Menschen klein und unbedeutend erscheinen. Bei schlechten Wetterbedingungen, wenn der Nebel und der Schnee die Berge in einen dichten Schleier hüllen, lösen sich die gewaltigen Gipfel auf und verschwinden in einem unendlichen weißen Nichts.In diesem Moment scheint die Welt still zu stehen. Die Enge, die das gewaltige Gebirge ausstrahlt, verfliegt, und der Horizont weitet sich auf eine unvorstellbare Weite. Alles wird unklar und fließend, und die Landschaft verschmilzt zu einer Einheit, die sowohl befreiend als auch überwältigend ist. Selbst wenn es nur für einen flüchtigen Augenblick ist, kann die Seele in dieser Weite frei aufsteigen, losgelöst von der Schwere des Alltäglichen und der Enge des Lebens.
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TEMPORARY HORIZONS #10 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 95 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #1 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #2 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #8 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #3 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #9 / 2017
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #4 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #5 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #6 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
TEMPORARY HORIZONS #7 / 2015
Ultra Large Format / 1:1 Direct Positive
62 cm x 90 cm / Unique
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Daniel Meuli
Via vers Mulins 4 / CH - 7513 Silvaplana
Mobile : + 41(0) 79 468 58 70 / Email: donmeuli@mac.com